Nerad Reisereportagen   

Mensch-Kultur-Natur

BRETAGNE - Frankreichs Norden 


Diese Halbinsel im Nordwesten von Frankreich ist wie kaum eine andere Region des französischen Festlands vom Atlantik geprägt. Ihre ca. 2700 km lange, stark zerklüftete und überwiegend felsige Küstenlinie bezaubert durch ihre einzigartige landschaftliche Vielfalt.  Große und kleine, häufig feinsandige, geschützte Buchten wechseln sich ab mit z.T. bizarren felsigen Caps und Halbinseln, Sümpfen im Hinterland und zahllosen vorgelagerten Inseln sowie einigen kilometerlangen Sandstränden. Eine Besonderheit sind die ausgedehnten Flussmündungen, die sogenannten Abers oder Rias, die sich weit ins Landesinnere erstrecken und durch die Gezeiten geprägt sind. Die Vielfalt der Landschaftseindrücke wird noch einmal verstärkt durch die dramatischen Veränderungen, die Ebbe und Flut und das oft rasch wechselnde Wetter verursachen. Der Tidenhub beträgt in der Bretagne bis zu 12 m und kann ein und demselben Küstenabschnitt innerhalb eines Tages ein karibisches Flair oder eine düstere Nordatlantik-Atmosphäre verpassen. Für Naturliebhaber und Wanderer ist der sogenannte Zöllnerpfad (Chemin des Douaniers), d.h. der Weitwanderweg GR34, der sich durchgehend über mehr als 2000 km entlang der gesamten bretonischen Küste erstreckt, ein Paradies.
Besonders beeindruckend sind außer der berühmten, fast surreal anmutenden Côte de Granit Rose im Norden die schroffen Felsküsten im Nordwesten der Bretagne, wie z.B. auf der Halbinsel Crozon mit ihren spektakulären Felsspitzen oder am Cap Sizun mit den Pointes du Raz und du Van. Einzigartig ist außerdem die Inselwelt des Golfs von Morbihan im Süden mit ihrem milden Klima und der üppigen Vegetation.
Auch die vielen romantischen Hafenstädtchen entlang der Küste laden zum Verweilen und Erkunden ein. Fischfang und Austernzucht haben hier eine lange Tradition, und für Austernliebhaber ist es ein Paradies. Veganern seien die typischen Galettes empfohlen, dünne Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, die es, wie auch die Crêpes, in unzähligen Varianten gibt.
Auch kulturell hat die Bretagne einige Highlights zu bieten, die so nirgendwo sonst in Europa zu finden sind. Im Süden der Bretagne besitzt Carnac mit ca. 3000 Menhiren, aufgestellt in langen Reihen, die größte Ansammlung von Menhiren weltweit. Über 4000 Jahre alt sind diese Zeugen einer uralten Kultur, die noch immer viele Rätsel aufgibt. Aber auch außerhalb von Carnac trifft man in der Bretagne immer wieder auf Menhire, Dolmen und Hügelgräber.



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